Pfarre St. Rochus - Stolberg Zweifall

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Dienstag, 16. Oktober 2018

Pfarreirat

Pfarreirat

Ein - nicht ganz - neuer Rat

Neben dem GdG-Rat wurde am 9. und 10. November 2013 jeweils auch ein Pfarreirat gewählt. Der Pfarreirat knüpft an die Tradition des Pfarrgemeinderates an und ist doch neu. Der Name Pfarreirat macht deutlich, dass Pfarrei nicht nur die gottesdienstliche Gemeinde umfasst sondern auch die kirchlichen Einrichtungen wie Verbände und Initiativen. Der Pfarreirat wird in diesem kirchlichen Netzwerk zu einem wichtigen Knotenpunkt, der Erfahrungen bündelt und weitergibt insbesondere an den Rat der Gemeinschaft der Gemeinden, den GdG-Rat.

Der Pfarreirat ist die Stimme der einzelnen Pfarreien im Konzept der Zusammenarbeit aller neun Pfarreien der Gemeinschaft der Gemeinden Stolberg-Süd. Aufgaben, die die Pfarrei alleine ohne die Gemeinschaft bewältigen kann, sollen von dieser selbst erledigt werden. Damit ist das Grundprinzip der Gemeinschaft der Gemeinden, ist quasi die Verpflichtung für den GdG-Rat beschrieben, aus dem heraus der Handlungsrahmen des Pfarreirats erwächst.

Die Vielfalt der unterschiedlichen Orte macht deutlich, dass die Gemeinschaft der Gemeinden Stolberg-Süd ohne ortsnahe Bezugspunkte für die Menschen kaum mit Leben gefüllt werden kann. Es braucht auch den Pfarreirat, der in den einzelnen Pfarreien dem nachgeht, was die Menschen bewegt. Aus dieser Nähe zu den Menschen und der Kenntnis um die ortsspezifischen pastoralen und gesellschaftlichen Herausforderungen erwachsen seine originären Aufgaben. Der Pfarreirat kann sich um das Pfarrfest ebenso sorgen wie um das gottesdienstliche Leben der Pfarrei. Er wirkt mit an der Erstellung des Pastoralkonzepts der Gemeinschaft und sucht den Kontakt zu kirchlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen. Er arbeitet mit Initiativen und Organisationen am Ort zusammen und berät den Kirchenvorstand. Männer und Frauen aus der Pfarrei werden vom Rat zum Dienst als Kommunionhelfer, Lektoren, Leiter von Wort-Gottesdiensten und Beerdigungen oder zur Übernahme anderer Dienste vorgeschlagen. Auf diese und andere Weise trägt der Pfarreirat „Verantwortung für die Entwicklung der pastoralen Grunddimensionen Verkündigung, Liturgie, Diakonie”, wie es in Ziffer 2 der Ordnung der Pfarreiräte heißt.

Dass diese Verantwortungsübernahme in enger Abstimmung mit dem GdG-Rat geschieht, ist nach der nunmehr langjährigen Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung für das kirchliche Leben. Trägt der GdG-Rat Verantwortung für die Gemeinschaft als Ganzes, so übernimmt der Pfarreirat Verantwortung für das Leben in der jeweiligen Pfarrei. Auch wenn der GdG-Rat das Planungs- und Entscheidungsorgan in allen grundlegenden Fragen der Pastoral der Gemeinschaft ist und die Sorge besteht, dass über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden wird, eröffnen sich für den Pfarreirat vielfältige Möglichkeiten der aktiven Gestaltung des kirchlichen Lebens in der Pfarrei.

Johannes Schnettler
(Fachreferent im Generalvikariat des Bistums Aachen)

Text angepasst für die GdG Stolberg-Süd


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    Neben dem GdG-Rat wurde am 9. und 10. November 2013 jeweils auch ein Pfarreirat gewählt. Der Pfarreirat knüpft an die Tradition des Pfarrgemeinderates an und ist doch neu. Der Name Pfarreirat macht deutlich, dass Pfarrei nicht nur die gottesdienstliche Gemeinde umfasst sondern auch die kirchlichen Einrichtungen wie Verbände und Initiativen. Der Pfarreirat wird in diesem kirchlichen Netzwerk zu einem wichtigen Knotenpunkt, der Erfahrungen bündelt und weitergibt insbesondere an den Rat der Gemeinschaft der Gemeinden, den GdG-Rat.

    Der Pfarreirat ist die Stimme der einzelnen Pfarreien im Konzept der Zusammenarbeit aller neun Pfarreien der Gemeinschaft der Gemeinden Stolberg-Süd. Aufgaben, die die Pfarrei alleine ohne die Gemeinschaft bewältigen kann, sollen von dieser selbst erledigt werden. Damit ist das Grundprinzip der Gemeinschaft der Gemeinden, ist quasi die Verpflichtung für den GdG-Rat beschrieben, aus dem heraus der Handlungsrahmen des Pfarreirats erwächst.

    Die Vielfalt der unterschiedlichen Orte macht deutlich, dass die Gemeinschaft der Gemeinden Stolberg-Süd ohne ortsnahe Bezugspunkte für die Menschen kaum mit Leben gefüllt werden kann. Es braucht auch den Pfarreirat, der in den einzelnen Pfarreien dem nachgeht, was die Menschen bewegt. Aus dieser Nähe zu den Menschen und der Kenntnis um die ortsspezifischen pastoralen und gesellschaftlichen Herausforderungen erwachsen seine originären Aufgaben. Der Pfarreirat kann sich um das Pfarrfest ebenso sorgen wie um das gottesdienstliche Leben der Pfarrei. Er wirkt mit an der Erstellung des Pastoralkonzepts der Gemeinschaft und sucht den Kontakt zu kirchlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen. Er arbeitet mit Initiativen und Organisationen am Ort zusammen und berät den Kirchenvorstand. Männer und Frauen aus der Pfarrei werden vom Rat zum Dienst als Kommunionhelfer, Lektoren, Leiter von Wort-Gottesdiensten und Beerdigungen oder zur Übernahme anderer Dienste vorgeschlagen. Auf diese und andere Weise trägt der Pfarreirat „Verantwortung für die Entwicklung der pastoralen Grunddimensionen Verkündigung, Liturgie, Diakonie”, wie es in Ziffer 2 der Ordnung der Pfarreiräte heißt.

    Dass diese Verantwortungsübernahme in enger Abstimmung mit dem GdG-Rat geschieht, ist nach der nunmehr langjährigen Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung für das kirchliche Leben. Trägt der GdG-Rat Verantwortung für die Gemeinschaft als Ganzes, so übernimmt der Pfarreirat Verantwortung für das Leben in der jeweiligen Pfarrei. Auch wenn der GdG-Rat das Planungs- und Entscheidungsorgan in allen grundlegenden Fragen der Pastoral der Gemeinschaft ist und die Sorge besteht, dass über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden wird, eröffnen sich für den Pfarreirat vielfältige Möglichkeiten der aktiven Gestaltung des kirchlichen Lebens in der Pfarrei.

    Johannes Schnettler
    (Fachreferent im Generalvikariat des Bistums Aachen)

    Text angepasst für die GdG Stolberg-Süd


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