Pfarre St. Rochus - Stolberg Zweifall

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Donnerstag, 19. Juli 2018

Messdiener

Messdiener

Allgemeines:

Ministrant (auch Messdiener oder ugs. Mini ist die Bezeichnung für einen Altardiener (lat. ministrare "dienen") v.a. in der römisch-katholischen Kirche. Deutschlandweit gibt es schätzungsweise an die 400.000 Ministranten.


Voraussetzungen:

Die Voraussetzungen zur Ausübung des Ministrantendienstes sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, als Grundregel gilt meist jedoch, dass der Ministrant römisch-katholisch getauft worden ist und die erste Kommunion empfangen hat. Daher kann es grundsätzlich männliche wie weibliche Ministranten geben.


Dienste:

Ministranten übernehmen als Helfer des Priesters und Diakons, zum Teil auch als Vertreter der Gemeinde verschiedene Dienste im Gottesdienst. Bei feierlich gestalteten Gottesdiensten tragen sie als Thuriferar das Weihrauchfass und als Navikular das Schiffchen beim Einzug vor dem Prozessionskreuz und nutzen den Weihrauch zur Ehrung des Altars, der Hostien, der Monstranz, des Evangeliums sowie des Priesters und der Gemeinde und als Zeichen für den zu Gott aufsteigenden Lobpreis und das Gebet (vgl. Psalm 141).
Als Ceroferare tragen Ministranten Kerzen und Leuchter. Auch sind sie in manchen Kirchen für das Läuten der Glocken während des Abendmahls verantwortlich. Während der Eucharistiefeier bringen die Ministranten als Akolythen dem Zelebranten sowie gegebenenfalls den Konzelebranten die Gaben (Brot und Wein), helfen dem Priester bei der Händewaschung (Lavabo) und räumen nach der Kommunion die Altargeräte ab. Wo es üblich ist, läuten sie beim Hochgebet vor den Abendmahlsworten Christi, beim Zeigen des konsekrierten Brotes und Weins und beim "Herr, ich bin nicht würdig..." die "Wandlungsglocke" (auch Altarschellen oder nur Schellen genannt). Sie reichen Priester oder Diakon liturgische Geräte an, wie Weihrauchfass, Aspergill oder liturgische Bücher. Dazu kommen noch viele weitere Aufgaben bei besonderen Liturgien etwa in der Karwoche, zu Ostern und an Weihnachten.
21_MESSDIENER_ROMFAHRT_2011.JPG

21_MESSDIENER_EINFUEHRUNG_2011.JPG
Dienstkleidung:

Messdiener tragen als Untergewand einen roten oder schwarzen Talar. Darüber zieht man immer das weiße Chorhemd, oft auch Rochett genannt, an, das an das Taufkleid erinnern soll.


Aktivitäten außerhalb der Kirche:

Oft treffen sich die Messdiener auch zu Gruppenstunden, machen gemeinsame Ausflüge und helfen bei der Organisation von Kirchen- und gemeinnützigen Festen.


Unsere Plakette

In vielen Pfarreien ist es Tradition, dass die Ministranten während ihres Dienstes in der Liturgie ein Kreuz oder eine Plakette tragen, die sie zumeist bei ihrer Aufnahme erhalten haben. Wie schon das Anziehen des Ministrantengewandes will auch das Umhängen eines Kreuzes oder einer Plakette ein Zeichen sein, das auf den Dienst bei der Messe oder einer anderen Gottesdienstform vorbereitet. Insofern ist es bei einer Plakette von Bedeutung, was auf ihr abgebildet ist. Die Zentralstelle für Berufungspastoral in Freiburg, die auch für die Ministrantenarbeit einiges an Materialien erstellt, hat seit langem eine Bronze-Plakette von Egino Weinert im Angebot. Auf ihr sieht man auf der einen Seite eine Darstellung der Brotvermehrung mit der Inschrift "Wer mir dienen will, folge mir nach", auf der anderen das Pfingstereignis.
Diese Bronze-Plakette bekommt man bei uns, wenn man zum Messdiener aufgenommen wird.



Liturgische Begleitung
Astrid und Bernadette Berzborn

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21_messdiener_einfuehrung_2011.jpg 21_messdiener_romfahrt_2011.jpg 
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    Messdiener

    Messdiener

    Allgemeines:

    Ministrant (auch Messdiener oder ugs. Mini ist die Bezeichnung für einen Altardiener (lat. ministrare "dienen") v.a. in der römisch-katholischen Kirche. Deutschlandweit gibt es schätzungsweise an die 400.000 Ministranten.


    Voraussetzungen:

    Die Voraussetzungen zur Ausübung des Ministrantendienstes sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich, als Grundregel gilt meist jedoch, dass der Ministrant römisch-katholisch getauft worden ist und die erste Kommunion empfangen hat. Daher kann es grundsätzlich männliche wie weibliche Ministranten geben.


    Dienste:

    Ministranten übernehmen als Helfer des Priesters und Diakons, zum Teil auch als Vertreter der Gemeinde verschiedene Dienste im Gottesdienst. Bei feierlich gestalteten Gottesdiensten tragen sie als Thuriferar das Weihrauchfass und als Navikular das Schiffchen beim Einzug vor dem Prozessionskreuz und nutzen den Weihrauch zur Ehrung des Altars, der Hostien, der Monstranz, des Evangeliums sowie des Priesters und der Gemeinde und als Zeichen für den zu Gott aufsteigenden Lobpreis und das Gebet (vgl. Psalm 141).
    Als Ceroferare tragen Ministranten Kerzen und Leuchter. Auch sind sie in manchen Kirchen für das Läuten der Glocken während des Abendmahls verantwortlich. Während der Eucharistiefeier bringen die Ministranten als Akolythen dem Zelebranten sowie gegebenenfalls den Konzelebranten die Gaben (Brot und Wein), helfen dem Priester bei der Händewaschung (Lavabo) und räumen nach der Kommunion die Altargeräte ab. Wo es üblich ist, läuten sie beim Hochgebet vor den Abendmahlsworten Christi, beim Zeigen des konsekrierten Brotes und Weins und beim "Herr, ich bin nicht würdig..." die "Wandlungsglocke" (auch Altarschellen oder nur Schellen genannt). Sie reichen Priester oder Diakon liturgische Geräte an, wie Weihrauchfass, Aspergill oder liturgische Bücher. Dazu kommen noch viele weitere Aufgaben bei besonderen Liturgien etwa in der Karwoche, zu Ostern und an Weihnachten.
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    Dienstkleidung:

    Messdiener tragen als Untergewand einen roten oder schwarzen Talar. Darüber zieht man immer das weiße Chorhemd, oft auch Rochett genannt, an, das an das Taufkleid erinnern soll.


    Aktivitäten außerhalb der Kirche:

    Oft treffen sich die Messdiener auch zu Gruppenstunden, machen gemeinsame Ausflüge und helfen bei der Organisation von Kirchen- und gemeinnützigen Festen.


    Unsere Plakette

    In vielen Pfarreien ist es Tradition, dass die Ministranten während ihres Dienstes in der Liturgie ein Kreuz oder eine Plakette tragen, die sie zumeist bei ihrer Aufnahme erhalten haben. Wie schon das Anziehen des Ministrantengewandes will auch das Umhängen eines Kreuzes oder einer Plakette ein Zeichen sein, das auf den Dienst bei der Messe oder einer anderen Gottesdienstform vorbereitet. Insofern ist es bei einer Plakette von Bedeutung, was auf ihr abgebildet ist. Die Zentralstelle für Berufungspastoral in Freiburg, die auch für die Ministrantenarbeit einiges an Materialien erstellt, hat seit langem eine Bronze-Plakette von Egino Weinert im Angebot. Auf ihr sieht man auf der einen Seite eine Darstellung der Brotvermehrung mit der Inschrift "Wer mir dienen will, folge mir nach", auf der anderen das Pfingstereignis.
    Diese Bronze-Plakette bekommt man bei uns, wenn man zum Messdiener aufgenommen wird.



    Liturgische Begleitung
    Astrid und Bernadette Berzborn

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