Bauten
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24.05.2008 - 12:02

Bauten

Pfarrkirche zum hl. Bekenner Rochus.
Die Kapelle aus 1521 reichte nach der Pfarrerhebung für die Gemeinde nicht mehr aus.
1819 erteilte die Regierung die Baugenehmigung für eine neue Kirche, für die ein Fonds angelegt wurde.
Etwa dreißig Jahre später erhielt Bauingenieur Karl de Berghes, Stolberg, den Auftrag, einen Bauplan zu entwerfen.
Am 11. August 1850 war die Grundsteinlegung, am 10. Oktober 1852 die erste hl. Messe in der neuen Kirche. Danach wurde die alte abgerissen.

Nach dem zweiten Weltkrieg war die Kirche zu klein geworden für die Gemeinde. Die Wahl für den Erweiterungsbauplan fiel auf den Architekten Peter Heinen, Simmerath. Er entfernte die Südwand und ließ eine neues Langhaus bauen, dessen Breite das Langhaus der bestehenden Kirche einnahm. 1962/64 wurde diese Erweiterung vorgenommen. Die feierliche Weihe wurde am 2. August 1964 von Bischof Dr. Johannes Pohlschneider durchgeführt.

Backsteinhallenkirche mit eingezogener südlicher Apsis in Beton, der dreiseitig geschlossene ehemalige Ostchor dient als Taufkapelle, der Turm im Westen des alten Bauteils hat achtseitigen, schlanken Helm. 360 Sitzplätze.


Glocken:
f´ aus 1862, Josef Beduwé, Aachen, as´ b´ und des´´ aus 1974, Mabilon, Saarburg.

Orgel:
22 Register, elektrische Traktur, aus 1981, Gebr. Stockmann, Werl.

Altartisch:
Kalkstein, 220 x 138 x 90 cm, aus 1964, Heinz Tobolla.

Tabernakel:
60 X 48 X 50 cm, L. Mohnen, Stolberg.

Kreuz:
Edelstahl, H. 250 cm, aus 1972, Albert Sous.

Verkündigungspult:
Blaustein mit Bronzerelief der vier Evangelisten, 125 x 90 x 55 cm, aus 1964, Tobolla.

Taufstein:
Blaustein, auf Plinthe runde Basis aus Wulst und Hohlkehle, runder, leicht gebauchter Schaft und Halbkugelbecken, H. 115 cm, aus 1662.

Seitenaltäre:
barock, Holz, 420 x 200 x 50 cm, mit Figurennischen zwischen Säulen, links Madonna, aus 16. Jh., rechts hl. Sebastian, aus 17. Jh.

Kommunionbank:
Holz auf Schmiedeeisen.

Rochusfigur:
Holz, H. 150 cm, aus 17. Jh.

14 Kreuzwegstationen:
Öl auf Zinkplatten, aus 1886.

Fenster:
3 Fenster aus 1887; 2 Fenster aus 1951, Benner; 2 Fenster aus 1954, Beeck; 4 Fenster aus 1964, Hermann Gottfried.

Kelch:
Kupfer vergoldet, H. 24 cm, aus Mitte 18. Jh.

Monstranz:
kupfergetrieben, vergoldet, H. 40 cm, ca. 1700.

2 Gelbgußleuchter:
H. 39 cm, aus 18. Jh.

Fahne aus 1853.

Missionskreuz an der Kirche:
Eiche, H. 420 cm, mit Kruzifixus, aus 1730.

Missionskreuz auf dem kath. Friedhof:
Blaustein, aus 1899, H. 420 cm.

Friedenskreuz auf dem Kahlenberg
auf breitem Backsteinpostament, Holzkreuz mit Kruzifixus, H. insgesamt 7 m, aus 1946, 1983 renoviert.

Pfarrhaus, Hellebendstr. 2:
Bruchstein und Backstein, Fenstergesims Blaustein, aus 1900.

Pfarrheim, Hellebendstr.:
der 1955 gebaute Pfarrsaal wurde 1976 zu einem eingeschossigen Heim ausgebaut, Architekt Klaus Jülicher.


Roland Adrian


gedruckt am 17.11.2017 - 22:05
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